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Schuhe, Einlagen und Fuss bilden eine sensomotorische Einheit

Die Schuh- und die Einlagenversorgung erfordern ein hohes Mass an biomechanischem und neurophysiologischem Verständnis. 

Jeder Mensch hat seine individuelle Gangart mit spezifischen statischen und biomechanischen Aspekten. Aus dem Verständnis der Propriozeption kennen wir die Wirkungen des Umwelteinflusses auf die Muskelspannung und der daraus resultierenden Statik unseres Organismus. Es ist somit verständlich, dass eine individuelle Beurteilung dieser Kriterien Voraussetzung ist für eine wirkungsvolle Schuh und Einlagenversorgung.
Das gilt in ganz besonderem Mass für Sportler.

Bei der Auswahl von Schuhen müssen drei Kriterien erfüllt werden:

A. Formschlüssigkeit: die Schuhe müssen der Fussform entsprechen, das gilt ganz besonders für die Fersenfassung. Es erfolgt nur eine Standsicherheit und eine physiologische Gangabwicklung wenn der Schuh genau der Bewegung des Fusses folgt.

B. Bewegungsfreiheit: das Material darf in keiner weise die Fussbewegungen behindern um das natürliche, harmonische Gangbild zu erhalten und um damit den normalen Energiefluss zu gewährleisten.

C. Stossdämpfung: die beim Auftritt erzeugten Schockwellen müssen zur Gelenkschonung amortisiert werden.

Bei orthostatischen Korrekturen zur Optimierung des Ganges ist es sehr wichtig, dass die Brandsohle keine Erhöhungen aufweist. Jeder Millimeter kann negative Impulse aussenden und damit unnötig Kraft verbrauchen.